An die Nachwelt

An die Nachwelt

Filter
Random
Aus Zügen geworfen, unter der Erde verscharrt, in Thermoskannen versteckt – die letzten Nachrichten und Zeitzeugnisse von NS-Opfern gegen das Vergessen bilden einen Atlas der Individualität. Wir werden die Dimension des Holocaust nicht begreifen ohne den Blick darauf, wer vernichtet wurde. Wir müssen die Aufzeichnungen bergen, wiederbeleben und weitergeben. Sie sind der Imperativ des Humanismus: Seht die Menschen!
Wir müssen das Böse fürchten lernen. Es war möglich. Es ist möglich. Es bleibt möglich. Vergessen nimmt uns die Angst – vor den Möglichkeiten der Politik.

zurück
Vorwort
Suche
Autor*innen
Kapitelauswahl
Anordnung
Random
Nachwort
mehr
[undatiert]
Wolfgang Heinze
Ich glaube nach wie vor an die Mission der menschlichen Vernunft, gegen die Dummheit zu kämpfen und die Menschen aus der Barbarei zu führen. Ich glaube weiter, dass es möglich ist, der Menschheit den Frieden zu bringen, dass zum ersten Male an den Leiden der Überfluss schuld ist und seine Folgen durch Planung der Produktion und der Konsumtion beseitigt werden können. Gelingt dies, so wird auch eine neue Moral, die seit 2 000 Jahren nicht Schritt gehalten hat mit der Wissenschaft, nicht ausbleiben und die Beziehungen, die Liebe, die Freundschaft und andere Zuneigungen erschließen, wird das Leben mit neuem Wert erfüllen. Die Voraussetzungen für die Durchführbarkeit dieser Fragen hat die Wissenschaft seit Jahrzehnten geschaffen.
teilen
Social Media
Link zum Post
https://an-die-nachwelt.de/wolfgang-heinze-undatiert-an-die-menschheit-36
kopieren
Reiner Text
Wolfgang Heinze [undatiert] Ich glaube nach wie vor an die Mission der menschlichen Vernunft, gegen die Dummheit zu kämpfen und die Menschen aus der Barbarei zu führen. Ich glaube weiter, dass es möglich ist, der Menschheit den Frieden zu bringen, dass zum ersten Male an den Leiden der Überfluss schuld ist und seine Folgen durch Planung der Produktion und der Konsumtion beseitigt werden können. Gelingt dies, so wird auch eine neue Moral, die seit 2 000 Jahren nicht Schritt gehalten hat mit der Wissenschaft, nicht ausbleiben und die Beziehungen, die Liebe, die Freundschaft und andere Zuneigungen erschließen, wird das Leben mit neuem Wert erfüllen. Die Voraussetzungen für die Durchführbarkeit dieser Fragen hat die Wissenschaft seit Jahrzehnten geschaffen.
kopieren
Bildatei

Nachwort

Ich habe Angst vor Menschen – ich habe vor nichts solche Angst wie vor Menschen. Wie gut und wie böse sie werden können, dafür gibt es kein Maß, keine Basis, keine Sicherheit.

[…] Hier waren aber kleine Beamte, Handwerker, junge Mädchen, Frauen. Die ganze Bosheit, die ihnen innewohnte, hätte sich unter anderen Umständen höchstens in Tratsch, Übervorteilen, Tyrannei im Familienkreis und dergleichen ausgelebt.

Grete Salus